Prävention

Uns im Bischöflichen Jugendamt bewegt die Frage, ...

... wie wir Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu eigenständigen Persönlichkeiten bestmöglich begleiten können. Deshalb wollen wir sie stark machen - auch gegen sexualisierte Gewalt.

 

 

Was meinen wir mit Prävention und Intervention?

Prävention

Prävention in der Kinder- und Jugendarbeit verfolgt den Ansatz, Kinder und Jugendliche in ihrer jeweiligen Persönlichkeit zu stärken. Denn starke, selbstbewusste Kinder und Jugendliche, die wissen, was sie wollen - und vor allem, was sie nicht wollen (= Kinder, die "nein" sagen können) sind am besten vor jeder Art von Gewalt, Drogen oder Radikalisierung geschützt. Dazu kommen müssen aber im Raum der Jugendarbeit klare Strukturen und, wo möglich, das Prinzip der „offenen Türen“. Dazu braucht es Gruppenleiter/innen, die zielgerichtet und pädagogisch handeln und Jugendreferent/innen und Verbandsreferent/innen (hauptberuflich, hauptamtlich), die die Konzepte für die Gruppenleiter/innenausbildung erstellen und weiter entwickeln. Und wir in der kirchlichen Jugendarbeit bzw. in der Jugendpastoral insgesamt brauchen klare Strukturen, Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten.

Intervention

Prävention und Intervention sind zwei gänzlich unterschiedliche Handlungsformen und erfordern unterschiedliches Fachwissen. Prävention will verhindern, dass es zu einer Notsituation kommt. Intervention greift ein und unterstützt Betroffene, wenn es zu Übergriffen gekommen ist bzw. der Verdacht besteht. In der kirchlichen Jugendarbeit bedeutet der Begriff Intervention das Einleiten von notwendenden Schritten in einer akuten Problemlage zum Schutz von Kindern und Jugendlichen. Die Betroffenen werden begleitet und der Kontakt zu geeigneten Fachstellen hergestellt.

 

Materalien

Präventionsplakat

Präventionsplakate aus dem Bischöflichen Jugendamt

Eine Arbeitsgruppe im Bischöflichen Jugendamt hat zwei Plakate für die Präventionsarbeit erstellt. Beide Plakate sind im Bischöflichen Jugendamt kostenlos erhältlich.
• Das lange Plakatformat ist für die Arbeit mit Kinder- und Jugendgruppen gedacht. Es enthält auf der linken Seite eine Zusammenfassung von Rechten, die Kinder und Jugendliche im Kontext von Jugendarbeit einfordern. Auf der rechten Seite ist beschrieben, was Leiterinnen und Leitern von Kinder- und Jugendgruppen wichtig ist bzw. wichtig sein muss. Das Plakat kann ähnlich, wie das bei Haus-, Gruppen-, Kurs- oder Verhaltensregeln gemacht wird, spielerisch in einer Gruppenstunde erarbeitet werden. Als Zeitpunkt empfiehlt sich der Start einer neuen Gruppe bzw. der Beginn eines neuen (Schul-)Jahres. Gut ist es, wenn sowohl die Leiter/innen solcher Gruppen als auch die Kinder und Jugendlichen im unteren Bereich des Plakates unterschreiben und das Plakat sichtbar im Gruppenraum aufgehängt wird.
• Das quadratische Plakatformat ist für alle Einrichtungen der (kirchlichen) Jugendarbeit gedacht und enthält eine Beschreibung dessen, was Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in diesen Einrichtungen wichtig ist bzw. wichtig sein muss. Es kann sichtbar in (Pfarr-)Büros bzw. an Bürotüren angebracht werden, in Konferenz- und Seminarräumen oder auch in Eingangsbereichen von Pfarrheimen, Jugendheimen, Horten, Kindergärten etc.

Arbeitshilfe des BDKJ Diözesanverbandes

Darüber hinaus hat der BDKJ Diözesanverband eine Arbeitshilfe erstellt. Diese steht hier zum Download bereit.

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