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„Wen Gott liebt, den schickt er in die Wüste“

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Wenn wir von jemandem die Nase voll haben, dann schicken wir sie oder ihn sprichwörtlich in die Wüste. Oder wir selbst fühlen uns in die Wüste geschickt – stehen alleine da.

„I stand alone“ – mit diesem Titel, der aus einem Lied der Band Van Canto stammt, lud die Fachstelle Junge Erwachsene gemeinsam mit der Abteilung Berufungspastoral Junge Erwachsene zu einem ökumenischen Single-Gottesdienst zu einer Fahrt auf dem Schiff Kristallprinzessin nach Regensburg ein.

„Wen Gott liebt, den schickt er in die Wüste“ – diese These stellte Direktor Gerhard Pöpperl seiner Predigt voran. Doch er meinte es keinesfalls ironisch, sondern völlig wörtlich, und zeigte anhand der biblischen Figur des Johannes des Täufers, dass die Wahrnehmung des allein gelassen seins keinesfalls negativ zu sehen ist. Die Wüste ist der Ort, an dem der Mensch sich selbst erkennt und auch, wie nah Gott ihm ist. Alleine in der Wüste zu stehen, bedeutet daher nicht automatisch verlassen zu sein. Es kann auch bedeuten, mit einer gewaltigen inneren Freiheit dazustehen, die zum reißenden Fluss wird, der unbeirrt sein Ziel verfolgt, jeden Berg abträgt, der sich ihm in den Weg stellt und sogar den härtesten Stein zum Kiesel zerreibt. Als Zeichen dieser Freiheit und Gewissheit warfen die Teilnehmenden symbolisch einen Kieselstein über Bord in die strömende Donau. Musikalisch umrahmt war dieser besondere Gottesdienst von der Band „The Oldschool“. Nachdem die Fahrt auf der Kristallprinzessin deutlich länger dauerte als der Gottesdienst, konnten die Jungen Erwachsenen den restlichen Abend noch bei Gesprächen auf der Fahrt in den Sonnenuntergang verbringen.

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