Beisterung, die ansteckt
Studientagung für Jugendpastoral am 12. und 13. Juni 2026 in der Jugendbildungsstätte Windberg
Jugendarbeit lebt von begeisterten Menschen und von Menschen, die begeistern
Wovon das Herz übervoll ist, davon spricht der Mund (vgl. Lk 6,45)
Diese Wort der Bergpredigt passen wie keine anderen zusammen, was der innerste Kern jeder Jugendpastoral ist: Das personale Angebot.
Menschen, die im Herzen von der Sache Jesu begeistert sind, werden auf unterschiedliche Weise diesen Kern der Botschaft wiedergeben:
Jede und jeder auf seine Art. Der eine eher mit einem künstlerischen Zugang, ein anderer eher auf dem Weg einem spirituellem Zugang, andere durch Musik und wieder andere durch die Auseinandersetzung mit dem Evangelium und dessen Übersetzung in die Welt von heute.
Bei dieser Studientagung für Jugendpastoral wollen wir uns einmal bewusst Zeit nehmen, darüber nachzudenken, wovon ich selber begeistert bin. Wir wollen mit anderen begeisterten Menschen in Kontakt kommen und uns austauschen, unseren Glauben in einem gemeinsamen Gottesdienst feiern und schließlich uns selber in Workshops zu stärken und das Wissen und Können in dem Bereich, der mir liegt, oder in einem Bereich, in dem ich einmal hineinschnuppern will, zu vertiefen.
Die Studientagung bietet ein bewusstes Auseinandersetzen mit der eigenen Begeisterung und dem "Auftanken der eigenen Akkus".
Neues Format
In diesem Jahr versuchen wir angeregt durch das Gespräch mit den Kreisjugendseelsorgern und Dekanatsbeauftragten für Jugend ein neues zeitliches Format. Wir beginnen bewusst am Freitag, Nachmittag und enden am Samstag Nachmittag, um ehrenamtlich Engagierte in der Jugendpastoral, Seelsorgerinnen und Seelsorgern und auch den Referenten/innen des BJA die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Austausch zu geben.
Der Tag findet in der Jugendbildungsstätte Windberg (Pfarrplatz 22 in 94336 Windberg) statt.
Zeitplan | Gottesdienst | Anfahrt
Zeitplan
Zeitplan
Folgenden Zeitplan haben wir vorgesehen:
| Freitag, 12. Juni 2026 | |
| 14:30 Uhr | Ankommen, Zimmer verteilen, Stehkaffee |
| 15:00 Uhr | Begrüßung |
| anschl. | Walk and Talk: Was begeistert Dich? |
| 16:00 Uhr | Podium mit Menschen, die Begeisterung leben |
| anschl. | World Café mit den Menschen, die Begeisterung leben |
| 18:00 Uhr | Abendessen |
| 19:30 Uhr | Gottesdienst |
| anschl. | gemütliches Beisammensein |
| Samstag. 13. Juni 2026 | |
| 8:15 Uhr | Frühstück |
| 9:00 Uhr | Morgengebet |
| 9:15 Uhr | Workshops |
| 12:15 Uhr | Mittagessen |
| 13:30 Uhr | Workshops |
| 15:30 Uhr | Schlussplenum |
| 16:00 Uhr | Ende und Heimreise |
Der eigenen Begeisterung auf der Spur | Freitag Nachmittag
Der eigenen Begeisterung auf der Spur | Freitag Nachmittag
Der Freitag Nachmittag geht der Frage nach: Wovon bin ich selber begeistert?
Hierzu wird es ein "Walk&Talk", ein Zweiergespräch, geben. Gemeinsam geht man dieser Frage auf der Spur.
Im Anschluss werden Menschen, deren Herz für junge Menschen schlägt, in einem Podium Auskunft über ihre Motivation geben.
Wir freuen uns auf dem Podium begrüßen zu dürfen:
- den Präsidenten des Bayerischen Jugendringes Philipp Seitz (angefragt)
- P. Martin Müller, OPraem, Pfarrer an der Basilika St. Jakob in Straubing und Vertreter der Prämonstratenserabtei in Windberg
- die ehrenamtliche BDKJ Diözesanvorsitzende Anna Fautz (angefragt)
- Oberministrant/in (angefragt)
Im Anschluss stehen die Personen im Rahmen eines World Cafés zum Meinungsaustausch zur Verfügung.
StuJu Gottesdienst|Freitag Abend
StuJu Gottesdienst|Freitag Abend
Zusammen mit unserem Jugendpfarrer Matthias Strätz feiern wir am Freitag Abend den StuJu Gottesdienst - bei schönem Wetter im Freien, bei schlechtem Wetter in der Abteikirche.
Musikalisch werden wir den Gottesdienst mit einer Band aus dem Teilnehmerkreis begleiten. Wir fragen bei der Anmeldung ab, wer sich musikalisch beteiligen möchte.
Jugendreferent Patrick Hummer wird die "StuJu"-Band leiten.
Die StuJu-Band wird sich voraussichtlich am 12. Juni bereits am frühen Nachmittag zu einer Probe in Windberg treffen. Genaueres geben wir nach der Anmeldung bekannt.
Gemütliches Beisammensein | Freitag Abend
Gemütliches Beisammensein | Freitag Abend
Der Freitag Abend dient der Begegnung und ist frei von einem Programm, so dass sich in gemütlichem Beisammensein, Gelegenheit zum Austausch gegeben sein wird.
Workshops | Samstag
Workshops | Samstag
Wir bieten vier Ganz-Tagesworkshops, bei dem jede und jeder sein/ihr Wissen vertiefen kann.
Anfahrt
Anfahrt
Die Veranstaltung findet in der Jugendbildungsstätte in Windberg (Pfarrplatz 22 in 94336 Windberg statt).
Parkplätze stehen neben dem Bettenhaus zur Verfügung.
Workshop-Angebote
Unterwegs auf dem Windberger Pilgerweg | Referent: Sebastian Schmola
Unterwegs auf dem Windberger Pilgerweg | Referent: Sebastian Schmola

Von Erlebnispädagogik bis Transzendenzerfahrungen und wieder zurück
Dieser Workshop soll nichts Besonderes sein.
Wir gehen gemeinsam wandern auf einem Teil des Windberger Pilgerpfades.
Es wird um die Basics gehen, nichts Besonderes:
- Integrierte Erlebnispädagogik, das heißt „Nutzen was da ist an Ressourcen und Kompetenzen und eben nicht den Mount Everest ohne Sauerstoff besteigen.“
- Identitätsarbeit mit Jugendlichen auf Grundlage der Modelle von Erikson und Marcia sowie kirchlicher Dokumente:
„Was macht mich aus und wofür brenne ich?“
- Bildung für nachhaltige Entwicklung/ Schöpfungsbewahrung: „Mit allen Sinnen und in allen Dingen die Natur, Gott und sich selbst entdecken“
- Transzendenzerfahrungen ermöglichen durch eine vertrauensvolle Gruppe nach Theorien von Tobias Sauer
- Exploration in Mikroabenteuern und Zufallsbegegnungen im sicheren Rahmen
- Beziehungsarbeit mit viel Zeit für Gespräche und Austausch
Zur Person
Sebastian Schmola bezeichnet sich selbst als Dipl.Theol., M.A., Erlebnispädagoge, Sprecherzieher (univ.), Pastoralreferent der Pfarreiengemeinschaft Barbing Sarching Illkofen, vorher 8 Jahre Referent der Jugendbildungsstätte Windberg Umweltstation, Ehemann, Papa, Hobbygärtner.
Meditative Fotografie | Referent: Georg Schraml
Meditative Fotografie | Referent: Georg Schraml

Meditative Fotografie will…
- … dir Entspannung und Ruhe vermitteln, wenn der Alltags-Stress zur Last wird.
- … Oasen schaffen in einer Welt, in der wir fremdgesteuert und übersättigt sind durch eine nie dagewesene Informationsflut und ständige Ablenkungen in (Sozialen) Medien, im Internet oder Fernsehen.
- … dich begleiten auf dem Weg zu mehr Einfachheit und Schlichtheit – Weniger ist mehr, sowohl in der Anzahl der Fotos als auch der Reduzierung der Motive in den Aufnahmen.
- … einfach sein, ohne Druck, ein perfektes Foto erstellen zu müssen.
- … dir (wieder) Freude am Fotografieren vermitteln, weil es nicht um das Verstehen von Technik oder um eine großartige Kamera geht, sondern um dein achtsames und entspanntes Wahrnehmen.
- … dich einladen, mit dem Herzen zu sehen und zu fotografieren, statt mit dem Verstand.
- … dich einladen, offen zu sein für das, was dir begegnen möchte. Nicht du findest das Bild – das Bild findet dich.
- … anregen, dich mit deinem Leben zu befassen, bewusster hinzuschauen, Verhaltensweisen zu hinterfragen und neu einzuordnen.
- … dir die Erfahrung schenken, dass die Natur dir Antworten geben kann auf deine Fragen, oft viel mehr als dein Verstand.
- … dich aus einer Welt des Funktionieren Müssens entführen in eine Welt, die die Sprache deiner Seele spricht.
Mit Herz und Verstand
In der Landschaft um mich entdecke und reflektiere ich meine eigenen inneren Landschaften.
Im Ergebnis werden sich die Fotos kaum von anderen Aufnahmen unterscheiden. Aber sie haben eine andere Qualität für den Fotografierenden. Der Unterschied liegt mehr in der Herangehensweise. Während beim „normalen“ Fotografieren eher der Kopf eine Rolle spielt (richtige Kameraeinstellung, Bildaufbau usw.), geschieht Meditative Fotografie mit dem Herzen und dem Fühlen.
Die wirklich guten Ergebnisse entstehen, wenn Herz und Kopf zusammenarbeiten.
Die Seminare Meditative Fotografie dienen dazu, sich mit dem Prozess des Meditativen Fotografierens vertraut zu machen und eigene Erfahrungen zu sammeln, die jederzeit im Alltag angewendet werden können.
Im beruflichen und privaten Kontext ermöglicht die Meditative Fotografie den Zugang zu inneren Ressourcen, zu mehr Gelassenheit und höherer Leistungsfähigkeit.
Auch wenn die Kamera und die Technik bei den Seminaren nur eine untergeordnete Rolle spielen, wird in einer eigenen Einheit auf diese Themen eingegangen.
Referent des Workshops ist Georg Schraml
Informationen zum Referenten: https://meditative-fotografie.de/wer-bin-ich/
Musik verbindet | Referentin: Eva-Maria Leeb
Musik verbindet | Referentin: Eva-Maria Leeb

Zur Person:
Eva-Maria Leeb ist als Dozentin für Chorleitung, Kinderchorleitung und Jugendchorleitung an der Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg sowie als Kirchenmusikerin für die Dompfarrei St. Ulrich Niedermünster in Regensburg bestellt. Im Wintersemester 2025/26 übernahm sie zudem eine Vertretungsprofessur an der HfK Bayreuth. Zwischenzeitlich war sie an der Universität Mozarteum Salzburg im Rahmen des ERASMUS+ Projektes "How to carry out virtual choir rehearsels with the help of digital tools" als Universitätsassistentin tätig.
Der Schwerpunkt Chorarbeit mit Kindern und Jugendlichen spiegelt sich u. a. in Aufbau und Leitung der Mädchenkantorei der HfKM, sowie in der Tätigkeit bei der Internationalen Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation wider. Ihre vielseitigen Erfahrungen in den Bereichen Chorleitung und Kinder-/Jugendchorleitung sind bei Konzerten, Vorträgen und Fortbildungsveranstaltungen, auch in digitaler Form, im In- und Ausland stark nachgefragt.
Ihre musikalische Ausbildung umfasst neben den Studiengängen Kirchenmusik und Dirigieren (Schwerpunkt Chorleitung) auch Meisterkurse bei renommierten Dirigenten wie Kurt Masur und Neil Varon sowie Lehrgänge bei Vytautas Miškinis, Peter Planyavsky, Kurt Suttner, Friederike Stahmer, Friedhilde Trüün u.v.a. Diese vielfältigen Einflüsse haben ihre musikalische Persönlichkeit geprägt und ihre Fähigkeiten als Dirigentin weiterentwickelt.
Eva-Maria Leeb wurde für ihre herausragenden Leistungen mehrfach ausgezeichnet, darunter der Kulturförderpreis der Stadt Marktredwitz und der Regensburger Preis für Frauen in Wissenschaft und Kunst im Jahr 2023. Zudem erreichte sie am Anfang ihrer Laufbahn einen ersten Platz beim internationalen G.P. da Palestrina-Chorwettbewerb in Rom und 2015 den 2. Platz beim Chorleiterwettbewerb des Allgemeinen Cäcilien-Verbands Deutschland.
Ihre vielbeachtete Publikation „JugendChorLeitung – Impulse für eine ansprechende und erfolgreiche Jugendchorarbeit“ ist im Oktober 2021 im ConBrio-Verlag erschienen. Derzeit promoviert sie im Bereich der Chorpädagogik an der Universität Mozarteum Salzburg bei Prof. Dr. Heike Henning und unter Betreuung durch Prof. Dr. Kai Koch (PH Karlsruhe).
mehr zu ihrer Perosn: www.evamarialeeb.de
Dein Glaube hat mehr Reichweite als du denkst | Referentin: Tanja Köglmeier
Dein Glaube hat mehr Reichweite als du denkst | Referentin: Tanja Köglmeier

Von der frohen Botschaft digital erzählen
Digitale Räume sind Orte, an denen Menschen nach Orientierung suchen. Gleichzeitig fühlt sich Glaubenskommunikation im Digitalen für viele fremd an – vielleicht auch für dich?
Das ändern wir! Wir gehen gemeinsam auf Spurensuche: Was bedeutet digitale Glaubenskommunikation für dich? Was begeistert und berührt dich in digitalen Räumen? Du bekommst praktische Werkzeuge an die Hand, um deinen Glauben authentisch und auf deine Weise ins Digitale zu bringen. Und gleichzeitig lernst du, auf dich selbst zu achten: Denn wer etwas so Sensibles wie den eigenen Glauben im Netz preisgibt, macht sich auch verletzlich – ein Aspekt, den man nicht unterschätzen sollte.
Letztlich gilt: Für digitale Glaubenskommunikation braucht es nur ein bisschen Mut, ein grundlegendes Handwerkszeug und dich als Mensch mit Begeisterung für Gott und der eigenen Glaubenserfahrung.
Zur Person:
Tanja Köglmeier leitet die Fachstelle Medien und Digitalpastoral der Hauptabteilung Seelsorge der Diözese Regensburg.
Weitere Informationen: https://seelsorge-regensburg.de/fachstelle/medien-digitalpastoral
Anmeldung und Anmeldeschluss
Anmelden kann man sich bis 1. Juni 2026:
