Diözese Regensburg
Wanderer steht vor einem Gipfelkreuz im Abendlicht. Textunterschrift: Wir glauben an Dich.
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Über die Hoffnung, die mich trägt | Glaubenskommunikation

Studientagung für Jugendpastoral | 16. bis 18. November 2020 | Jugendbildungsstätte Windberg

„Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die euch erfüllt!“ (1 Petr 3,15) - auch jungen Menschen.

Viele haben weder Kontakt zur Kirche noch zur kirchlichen Jugendarbeit. Sie nehmen kirchliche Religion von außen wahr, kritisch und distanziert – aber sind sie auch nicht-religiös? Was verstehen sie unter „Religion“ oder „Glaube“? Welche Religion brauchen sie? Können auch sie in ihrem Leben zur Quelle der Hoffnung finden, aus der viele Begeisterte in der kirchlichen Jugendpastoral heraus leben - und wollen sie das auch?

Wir Christen haben eine Hoffnung, die uns erfüllt. Es ist die Hoffnung, die auch Papst Franziskus zutiefst erfüllt, wenn er der Jugend der Welt zuruft:
„Christus lebt. Er ist unsere Hoffnung (...) Er lebt und er will, dass du lebendig bist!“ (Christus Vivit, 1)
Eine zeitgemäße Glaubenskommunikation eröƒffnet Räume für das Gespräch und die Begegnung mit Gott und untereinander.

Über die Rahmenbedingungen einer zeitgemäßen Glaubenskommunikation wollen wir uns bei dieser Studientagung für Jugendpastoral austauschen und von einander lernen.

Eine Teilnahme an der StuJu ist großteils auch digital möglich. Nach der Anmeldung werden die Zugangsdaten mitgeteilt.
Um sich an der Online-Diskussion zu beteiligen ist ein Handy, Tablett, Laptop oder PC (mit Mikrophon, Lautsprecher / Headset und Kamera) notwendig.

Eine interessante Studientagung liegt vor uns, die in diesem Jahr Corana-bedingt anders sein wird.

Folgendes Programm haben wir vorgesehen

Montag, 16. November 2020

14:00 Uhr Begrüßung

14:30 Uhr Lust auf Glauben? | Referat und Gruppenarbeit mit Prof. Dr. Hans Mendl, Passau | Teilnahme auch ONLINE möglich

17:30 Uhr  Abendessen

Eine Teilnahme am Nachmittagsprogramm ist auch digital möglich. Die Referate werden gestreamt. Es gibt auch die Möglichkeit sich online an Diskussionen zu beteiligen.
Nach erfolgter Anmeldungen werden ab Anfang November 2020 die Zugangsdaten bekanntgegeben.

LUST AUF GLAUBE?

Referat und Austausch mit Prof. Dr. Hans Mendl, Passau 

Hauptreferent der diesjährigen StuJu ist der Religionspädagoge der Universität Passau Prof. Dr. Hans Mendl.
Verantwortlich für die Ausbildung von Religionslehrer/-innen und gleichzeitig in der Jugendverbandsarbeit groß geworden (J-GCL) verbindet er in seiner Person diese beiden scheinbar konträren Welten. Daher sieht er sowohl den Religionsunterricht als auch die Jugendverbandsarbeit als Chancen für eine zeitgemäße Glaubenskommunikation mit jungen Menschen. Darüber wird er mit den Teilnehmenden ins Gespräch kommen.

Dienstag, 17. November 2020

7:45 Uhr Frühstück für Übernachtungsgäste

Impuls als Podcast

9:15 Uhr   Ganztagesworkshops

17:00 Uhr  Gottesdienst

anschl. Abendessen

20:00 Uhr Poetry-Slam | | Teilnahme auch ONLINE möglich

Bis auf den Online-Workshop "digitalen Raum für junge Menschen" finden diese vor Ort in Windberg statt, wenn die Pandemielage dies zulässt.
Das Mittagessen erfolgt workshopweise nach festgelegten Essenszeiten.
Die Hygieneregeln in Windberg müssen eingehalten werden.

Mittwoch, 18. November 2020

7:45 Uhr Frühstück

Impuls (Podcast)

9:15 Uhr Ich krieg die Krise | Vorstellen des Projektes des jpi Benediktbeuern | Teilnahme auch ONLINE möglich

anschl. Vorstellung der Studie Corona und die Jugendpastoral mit Dr. Regina Frey, LMU München | Teilnahme auch ONLINE möglich

anschl. Was nehmen wir aus der Corona-Krise mit für die Glaubenskommunikation mit jungen Menschen? | Diskussion | Teilnahme auch ONLINE möglich

11:15 Uhr StuJu 2021

12:00 Uhr Mittagsnack und Ende der Studientagung

Jugendpastoral in Corona-Zeiten

Das JPI Benediktbeuern lässt Jugendliche, die sich an der Aktion „Ich krieg die Krise“ beteiligt haben, über ihre Erfahrungen in der Corona-Hochphase zu Wort kommen. In einem zweiten Schritt kann Dr. Regina Frey von der LMU München über die (Zwischen-)Ergebnisse der Studie zum Thema Jugendpastoral in Corona-Zeiten des Bistum Regensburg befragt werden.
Über beides wollen wir vor Ort bzw. digital ins Gespräch kommen.

Weitere Informationen

StuJu - heuer auch digital

Die Corona-Pandemie hat in diesem Jahr Auswirkungen auf die Studientagung für Jugendpastoral. Wir versuchen, das Risiko einer Weiterverbreitung des Viruses zu minimieren. Für die Vorträge am Montag und Mittwoch haben wir nur 40 Plätze (und genau so viele Übernachtungsplätze) vor Ort zur Verfügung.

Daher ermöglichen wir in diesem Jahr auch eine digitale Teilnahme an der StuJu.

Voraussetzung: Handy, Tablet, Laptop oder PC mit Kamera und Mikrophon, um sich am Austausch beteiligen zu können. Die Zugangsdaten werden nach der Anmeldung bekanntgegeben. Wir helfen auch bei technischen Fragen weiter.

Bis auf einen Online-Workshop werden wir am Dienstag die Workshops über das ganze Haus verteilt in Windberg abhalten, wenn die Pandemielage dies zulässt.
In der Jugendbildungsstätte halten wir uns strikt an die Hygienevorschriften des Hauses!
Es gelten im ganzen Haus die A-H-A-Regeln:
Abstand - Händereinigen - Alltagsmasken (außer während der Tagung und beim Essen auf den Sitzplätzen).
Trotzdem möchten wir versuchen, digital und/ oder (mit Abstand) real ins Gespräch zu kommen.Die Corona-Pandemie hat auch in diesem Jahr Auswirkungen auf die Studientagung für Jugendpastoral.

Hygienekonzept

In Windberg  versuchen wir, den Kontakt zu beschränken und so die Gefahr der Übertragung des Corona-Viruses zu minimieren.

Deswegen halten wir uns strikt an das aktuelle Hygienekonzept  der Jugendbildungsstätte Windberg. Es gilt im ganzen Haus die A-H-A Regelung: Abstand - Hände reinigen - Alltagsmasken (außer auf den Sitzplätzen während der Tagung und beim Essen).
Dieses kann man hier nachlesen.

Momentan (Stand Juli 2020) beinhaltet dieses unter anderem: 
• Übernachtung max. zu zweit in einem Zimmer
• fest zugewiesene Toiletten und Duschen im Abt-Gerhard-Haus
• Abstand von 1,5 Meter
• Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung
• Essen zu festeingeteilten Zeiten

Workshops am Dienstag, 18. November 2020 | 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Lernwerkstatt RU mit Prof. Dr. Hans Mendl

Die Lernwerkstatt ergänzt und konkretisiert das religionsdidaktische Studium an der Universität Passau. Sie ist damit an der Theorie-Praxis-Schnittstelle angesiedelt und dient der Entfaltung einer berufsorientierten Wissenschaftlichkeit: Religionspädagogische Theorien werden auf konkrete Praxisfelder hin konkretisiert; die praktische Umsetzung und Umsetzbarkeit wird wiederum theoriegestützt reflektiert. Dies dient der Entfaltung und Weiterentwicklung einer eigenen didaktischen Kompetenz, die eine Schlüsselqualifikation für das berufsprofessionelle Handeln darstellt.

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Gott und Gegenwart | Gottesdienstwerkstatt mit Dr. Bernward Konermann

Zunächst einmal: Es gibt keinen perfekten Gottesdienst. Gott sei Dank.
Doch in der personalen Begegnung von Menschen untereinander und von Menschen mit Gott gibt es ein paar Techniken, die diese Begegnung zumindest erleichtern.  techné  jedenfalls heißt „Kunst“, und wenn theós „Gott“ heißt, dann könnte ein wenig „Theatertechnik“ unserem Gottesdienst ganz gut tun. Theatertechnik nicht als Scheinwerfer und Hebebühne und Tonanlage verstanden, sondern als die Kunst „Gottes Gegenwart erfahrbar zu machen“.
Gemeinsam mit dem Regisseur und Dramaturg Dr. Bernward Konermann lernen wir mit ganz einfachen Übungen zu wissen, was wir tun und wie wir dabei wirken.Durch einfache Übungen mit dem Körper und mit der Stimme erfahren wir, wie wir ein Gefühl oder ein Gebet selbst wach rufen können, und wie wir dieses vermitteln können.
Wir lernen, Texte so zu vergegenwärtigen und so zu sprechen, dass die Gemeinde zuhört und sie versteht.
Wir machen uns vertraut mit dramaturgischer Spannung und mit der Regel des “Weniger ist mehr”.
Wir lernen, unsere Stimme und unseren Körper als Instrument der Verkündigung einzusetzen und Bodenhaftung und Realitätssinn zu gewinnen.
Wir werden mit stimmlichen und musikalischen Grundregeln vertraut, und lernen, sparsam mit Texten umzugehen.
Wir erleben die Gegenwart Gottes in Sendung und Segen und im Zuspruch seiner Liebe.
Als Gottesdienst-Teilnehmer ist es eine große Erfahrung, wenn es wirklich zum Gebet kommt, wenn man den Texten wirklich zuhören will, wenn ich Jesus begreife, und wenn Jesus mich ergreift.

Zur Person:
Bernward Konermann ist seit 20 Jahren in der liturgischen Fortbildung tätig, in Deutschland, in Österreich und der Schweiz.

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Den Glauben verkündigen - im mir 1 Min und 20 Sek? mit Claudia Bresky und Prof. Dr. Peter Scheuchenpflug

Morgens und abends sendet Radio Charivari die "Gedanken zum Tag" - zwischen den "schönsten aktuellen Hits" und der üblichen Werbung. Völlig klar: In diesem Kontext von Unterhaltung und Nebenbei-Hören braucht es kurze, knackige und inspirierende Texte, die "authentisch" vorgetragen werden. Das sollte man mal - unter Anleitung - ausprobieren! 

Im Workshop werden schrittweise eigene Ideen zu Texten verarbeitet und eingesprochen. Dazu wäre es hilfreich, etwas "Übungsmaterial" mitzubringen: a) eine Szene aus der Bibel, über die ich gerne mal den Hörer/innen etwas erzählen würde. b) Ein lustiges/skurriles/eigenartiges Erlebnis (aus dem Urlaub oder der jüngsten Zeit, es muss noch keine "Anwendung" in Richtung "Verkündigung" dabei sein!) c) ein Gedanke, den ich als Christ/in gerne mal den Menschen, die "da draußen" an den Radiogeräten mehr oder weniger aufmerksam lauschen, ans Herz bzw. Ohr legen möchte, d) einen "Gedanken zum Tag", den ich selber keinesfalls hören möchte, wenn ich abends auf der Couch ein bisschen vom Tagesstress "runterkomme" und Charivari im Hintergrund läuft. 

Die Arbeitsphasen im Workshop widmen sich den Themen: wie komme ich überhaupt an Ideen für meine Texte? Wie formuliere ich die Texte so, dass ich aus dem katholischen Binnenjargon entfliehen kann?  Welche besondere Art der Sprache und der Textgestaltung erfordert das Medium "Radio"? Wie spreche ich einen Text in guter Weise ein? Was "brauchen"/erwarten die "da draußen" eigentlich (und was nicht)? Was ist mein Grundanliegen ("mission statement"), wenn ich solche Texte formuliere? Welche Chancen bietet, aber auch welche Grenzen setzt das Medium "Lokal/Regional-Privat-Radio"?

Ziel wäre es, über die konkrete Produktion von "Gedanken zum Tag" hinaus Inspirationen zu sammeln für eine zeit- und evangeliumsgemäße religiöse Sprache.

Die Workshopleiter/innen: 

Claudia Bresky, Leiterin der Katholischen Radioredaktion der Diözese Regensburg, betreut seit Jahren die ehrenamtlichen Texter/innen der Gedanken zum Tag (mit einer Engelsgeduld, wie man am zweiten Workshopleiter sieht) ...

Peter Scheuchenpflug, Dozent für Religionspädagogik und Pastoraltheologie, verfasst seit über 25 Jahren begeistert mindestens 7 Gedanken zum Tag pro Jahr (mehr kann man den Hörer/innen nicht zumuten) und hat deshalb zum einen Erfahrungen mit missglückten, halbwegs geglückten und manchmal auch wirklich gelungenen eigenen Texten und zum anderen Ideen, was theologisch gesehen "geht" (und was nicht).

Trauer von Jugendlichen unter Berücksichtigung der religiös-spirituellen Dimension mit Dr. Sabine Holzschuh

Tod, Trauer und Abschiednehmen begegnen auch Jugendlichen. Wie erleben Jugendliche Verluste, wie deuten sie diese und was hilft ihnen, durch solche Krisen hindurchzugehen?

Der Workshop gibt Informationen zur Trauer bei Jugendlichen, gibt Impulse für den Umgang damit und versucht für "Sinnspuren" in schweren Umbruchsituationen sensibel zu machen. Denn die christliche Hoffnung auf Auferstehung kann wirklicher Trost sein, werden dafür Erfahrungsräume eröffnet und eine geeignete Sprache gefunden.

[weitere Informationen]

ONLINEWORKSHOP: (DIGITALER) RAUM FÜR JUNGE MENSCHEN mit Kirche der Jugend eli.ja, Saarbrücken

Für eine gelingende Glaubenskommunikation braucht es vor allem einen Raum, in dem sich junge Menschen entfalten und auch im Glauben wachsen und reifen können. Diesen Raum und das personale Angebot bietet die Kirche der Jugend eli.ja in Saarbrücken - in Corona Zeiten auch digital.

Das Team von eli.ja berichtet in diesem Workshop von den Erfahrungen, bietet die Gelegenheit zum Austausch und lädt ein, das eine oder andere der angebotenen Formate auch selbst auszuprobieren. Darum findet dieser Workshop nur online statt.

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