1. WOW Krakau

WOW Krakau

Bischöfliches Jugendamt

Die Kirche ist jung und lebendig - Reisebericht zum XXXI. Weltjugendtag

85 Teilnehmer aus dem Bistum Regensburg machten sich Ende Juli mit dem Bischöflichen Jugendamt auf den Weg nach Krakau, wo der XXXI. Weltjugendtag stattfand. Dieser stand unter dem Motto: „Selig sind die Barmherzigen, denn sie werden Erbarmen finden.“ Hierzu fanden zwei verschiedene Fahrten statt: eine große Tour mit Tagen der Begegnung und eine kurze Tour, bei der es direkt nach Krakau ging.

Tage der Begegnung in Dollna

Vor dem Jugendtreffen in Krakau verbrachte eine kleinere Gruppe aus dem Bistum die Tage der Begegnung zusammen mit Jugendreferentin Ivona Bayer und Jugendpfarrer Thomas Helm vom 20. bis 25. Juli in Dollna in der Diözese Oppeln. Ein buntes und facettenreiches Programm stellten hierbei die Gastgeber auf die Beine. Neben Feiern, Festen und Gottesdiensten, einem Besuch in einem Gefängnis am sogenannten „Tag der Barmherzigkeit“ stand auch eine Wallfahrt auf den St.-Anna-Berg auf dem Programm. Vor allem waren die Teilnehmer von der großen Gastfreundschaft und der Herzlichkeit beeindruckt, mit der sie in den Familien aufgenommen wurden, in denen sie während dieser Tage wohnten. „Wir kamen als Fremde und gingen als Freunde“, so sagte eine Teilnehmerin über diese Tage. Nach einem grandiosen Abschlussfest am letzten Abend hieß es schließlich Abschied nehmen, wobei es auch die eine oder andere Träne gab.

Weiter nach Krakau zum Weltjugentag

Gemeinsam mit den Teilnehmern der kurzen Fahrt ging es dann weiter nach Krakau zum Weltjugendtag. Hier konnte man eine junge und auch lebendige Weltkirche erleben. Jugendliche aus der ganzen Welt waren zusammengekommen, um mit Papst Franziskus und miteinander den Glauben zu feiern. Die Jugendlichen kamen aus allen erdenklichen Länder:  Spanien , Italien, USA, Mexiko, Brasilien, Libanon, Südafrika und viele andere Länder mehr. Man konnte sie jeweils an ihren Fahnen, die sie mit sich trugen, erkennen.

Die Stimmung war großartig. Überall sah man fröhliche, singende und feiernde junge Menschen. Es war förmlich spürbar, was Weltkirche ist.

„So in etwa muss sich Pfingsten angefühlt haben“, meinte Bischof Rudolf dazu, der erstmals an einem Weltjugendtag teilnahm und davon begeistert ist.

Treffen mit Papst Franziskus

Neben dem Eröffnungsgottesdienst im Blonia-Park, einer gemeinsamen Vesper aller deutschen Teilnehmer im Heiligtum der göttlichen Barmherzigkeit und den Katechesen, waren die Feiern mit Papst Franziskus zweifellos die Höhepunkte des Weltjugendtags. Ob die Eröffnungsfeier und der Kreuzweg im Blonia-Park oder die Vigil und die Abschlussmesse in Brzegi mit über 1,75 Millionen Menschen - alle Feiern waren sehr schön und ansprechend gestaltet.

Doch ging es dabei nicht zur ums Feiern. Papst Franziskus hatte den jungen Menschen auch etwas zu sagen: „Sie mögen euch als Träumer beurteilen, weil ihr an eine neue Menschheit glaubt, die den Hass zwischen den Völkern nicht annimmt, die die Grenzen der Länder nicht als Barrieren ansieht und die eigenen Traditionen ohne Egoismen und Ressentiments hütet. Verliert nicht den Mut: Mit eurem Lächeln und mit euren offenen Armen predigt ihr Hoffnung und seid ein Segen für die eine Menschheitsfamilie, die ihr hier so gut vertretet!“

Auch wenn der Weltjugendtag für die Teilnehmer mit einigen Strapazen verbunden war, so überwiegt doch die Begeisterung und viele sagen: beim WJT 2019 in Panama – da sind wir wieder mit dabei!

Thomas Helm

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