1. Christian Kalis wird Nachfolger von Thomas Helm

Christian Kalis wird Nachfolger von Thomas Helm

Bischöfliches Jugendamt

Christian Kalis wird zum 1. September 2017zunächst kommissarisch als Nachfolger von Domvikar Thomas Helm die Leitung des Bischöflichen Jugendamtes Regensburg übernehmen.

 

 

Nach der Wahl zum Präses des BDKJ-Diözesanverbandes erfolgt dann die Ernennung zum Jugendpfarrer durch den Hwst. H. Bischof Dr. Voderholzer.

„Den amtlichen Dienst an der Kinder- und Jugendpastoral auf Diözesanebene übertragen zu bekommen, setzt ein hohes Maß an Vertrauen durch unseren Bischof und die gesamte Bistums­leitung voraus, für das ich sehr dankbar bin!“, so der designierte Jugendpfarrer.

Der Abschied von der in den letzten drei Jahren begleiteten Kath. Landjugendbewegung (KLJB) und der Kath. Landvolk­bewegung (KLB) fällt dem Landvolkpfarrer trotzdem schwer und wird von den jeweiligen Vorstandschaften und MitarbeiterInnen sehr bedauert.

In Weiden 1969 geboren, war Kalis in der Heimatpfarrei St. Konrad Ministrant bzw. Jugendgruppen­leiter und gehörte 18 Jahre dem Pfarrgemeinderat an. Nach dem Studium in Regensburg sowie an der Phil.-Theol. Hochschule Benedikt XVI. – Heiligenkreuz / Österreich und dem Diakonats­jahr in Windischeschenbach - St. Emmeram wurde er im Juni 2011 durch Bischof Gerhard Ludwig Müller in Regensburg zum Priester geweiht.  

Erste Station als Kaplan war die Pfarreiengemeinschaft Amberg - St. Georg und Luitpoldhöhe - St. Barbara (2011–2013). Während dieser Zeit bekleidete er auch das Amt des Stadtjugendseelsorgers und war Mitglied im Jugendhilfeausschuss der Stadt Amberg. Mit den BDKJ-Kreisverbänden Amberg-Sulzbach und Amberg-Stadt unterstützte er als Kreisseelsorger die letzte 72-Stunden-Aktion. Danach schloss sich ein weiteres Kaplansjahr in Straubing-St. Peter mit Einsatz in der Einrichtung für Menschen mit geistiger und/oder psychischen Behinderungen der Barmherzigen Brüder an. Während dieser Zeit begleitete er auch die ökumenischen "Straubinger Spieletage" des BDKJ-Kreisverbandes Straubing-Stadt.
Die Ausbildung zum „Seelsorger im Jugendverband“ erfolgte 2014-2015 unter Leitung von Prof. Dr. Martin Lechner am Jugendpastoralinstitut Don Bosco in Benediktbeuern. Als KLJB-Diözesanseelsorger ist er seit 2014 Mitglied im Vorstand des größten Jugendverbandes der Diözese (ca. 10.000 Mitglieder) und hat bereits eine Vielzahl an Jugend- und Festgottesdiensten (z.B. Jugendwallfahrt Bogenberg, Jugendtag Luisenburg, Gründungsfeste und Fahnenweihen) mit den jungen Menschen vorbereitet und gefeiert. Kalis wirkt außerdem als nebenamtlicher Pfarrvikar in der Regensburger Pfarreiengemeinschaft St. Paul und St. Josef-Ziegetsdorf.

„Mit19jähriger Berufserfahrung als ehemaliger Sozialversicherungsfachangestellter bei der Agentur für Arbeit bin ich seit jeher mit Verwaltungs-, Planungs- und Organisationsaufgaben vertraut. Auch die zukünftige Personalverant­wortung ist mir nicht fremd. Doch von einem Jugendseelsorger wird sicherlich und zu Recht mehr erwartet“, weiß Kalis und fasst die Grundzüge zusammen:

  • in der Liturgie jungen Menschen die Nähe Gottes erfahrbar machen
  • im geschwisterlichen Umgang die Erfahrung christlicher Gemeinschaft ermöglichen
  • den Dienst am Nächsten und sozialpolitisches Engagement fördern
  • durch Verkündigung und Bekenntnis der Frohbotschaft missionarischem Wirken beistehen

„Jugendliche finden in den üblichen Strukturen oft keine Antworten auf ihre Sorgen, Nöte, Probleme und Verletzungen. Uns Erwachsenen verlangt es etwas ab, ihnen geduldig zuzuhören, ihre Sorgen und ihre Forderungen zu verstehen und zu lernen, mit ihnen eine Sprache zu sprechen, die sie verstehen“ (Evangelii Gaudium, 105), zitiert der nominierte  Jugendamtsleiter Papst Franziskus. „Darum freue ich mich darauf, nicht nur zu Verwalten und Strukturen aufrecht zu erhalten, sondern hoffentlich mit Weitsicht und Initiative dem Wirken Gottes Raum zu geben.“

Auf die Unterstützung durch das bewährte Team der Jugendamtsleitung, die vielen haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen aller Ebenen in den kirchlichen Jugendverbänden, den regionalen Katholischen Jugendstellen, den Fach- und Diözesanstellen darf Kalis hoffen und vertrauen.

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