Monat der Weltmission 1/2
  1. 50 Jahre Katholische Jugendstelle Landshut und immer noch jung!

50 Jahre Katholische Jugendstelle Landshut und immer noch jung!

Feierstunde zum 50. Geburtstag der Kath. Jugendstelle Landshut und Begrüßung von Brigitte Schauer und Andreas Steinhauser

Bischöfliches Jugendamt

Am Freitag, 5. Oktober 2018, konnte in Landshut an der Jugendstelle gefeiert werden. Die Katholische Jugendstelle hatte zur Feier Ihres 50 jährigen Jubiläum und der offiziellen Einführung von Jugendseelsorger Andreas Steinhauser und Sekretärin Brigitte Schauer eingeladen.

Das Abendlob zum Auftakt

Zahlreiche Gäste aus vielen Jahrzehnten und Weggefährten der Katholischen
Jugendstelle waren nach St. Johannes in Landshut-Piflas gekommen um zuerst
in der Filialkirche St. Johannes ein gemeinsames Abendgebet  mit den
Vertretern der Jugendämter, Diözesanjugendpfarrer und Leiter des
erzbischöflichen Jugendamtes Richard Greul von München und Freising, sowie
dem stellvertretenden Jugendamtsleiter aus Regensburg Wolfgang Sausner zu
feiern, musikalisch untermalt von der jugendlichen Musikgruppe Klangfarben
aus Neufahrn.

Am Freitag vor dem vielerorts gefeierten Erntedankfest, stellte Wolfgang
Sausner in seiner Ansprache die Frage: Was ist nach 50 Jahre Jugendstelle,
mit der Begleitung von Kinder- und Jugendlichen und Unterstützung von Haupt-
und Nebenamtlichen in der Jugendarbeit tätigen, ihre Frucht der Arbeit? Wie
kann man das messen, was Jugendpfleger und -pflegerinnen, Jugendseelsorger
und auch eine Büromitarbeiterin leisten? Die äußeren messbaren Fakten
vielleicht, wie Teilnehmerzahlen, Statistiken zu Veranstaltungen. Aber die
Frucht ihrer Arbeit kann man weder sehen noch messen, nicht mit Zahlen,
betonte er. Die Früchte ihrer Arbeiten wachsen aus den vielen Gesprächen und
Ideen in und um der Jugendstelle.

Der Festabend

Den Festabend mit einer kulinarischen Stärkung, Livemusik, Rückblicken
Dankesworten und Glückwünschen  im Pfarrsaal von St. Johannes moderierte
humorvoll Jugendpfleger Martin Härtl.

Dekan Alexander Blei, gratulierte auch für seinen Kollegen Dekan Alfred
Wölfl im Namen aller Pfarreien für fünf Jahrzehnte Jugendstelle. Mit 50
Schlagworten und Gedanken, von Gemeinschaft, Dialog, Humor, Begleitung,
Vernetzung, Glaubensweitergabe, Kommunikation bis Brückenschläge über die
Isar brachte er es kurz und knapp auf den Punkt, was das Leben einer
Jugendstelle in Landshut beinhaltet.

Die Geschichte

Am 1. Februar 1968 nahm die Katholische Jugendstelle Landshut an der
Schnittstelle von Bistum Regensburg und der Erzdiözese München und Freising
ihren Betrieb auf. Personalkosten und Sachkosten teilten sich die beiden
Diözesen. Damit war die Landshuter Jugendstelle nach Rosenheim und Miesbach
die 3. Jugendstelle in der Erzdiözese München und Freising. Heute ist sie
eine der 26 Außenstellen des Erzbischöflichen Jugendamtes München und
Freising und gleichzeitig eine von 13 Außenstellen des Bischöflichen
Jugendamtes Regensburg.

Von den Anfängen 1968, als der erste Jugendpfleger Christoph Krenzel
zunächst keine Büroräume hatte, dann übergangsweise ein Behelfsbüro, d.h.
ein abgeteiltes Zimmer mit Campingtisch und Schrank im 2. Stock des
Kooperatorenhaus von St. Sebastian bekam, 1986 der Umzug in die
Stethaimerstr. 8, bis zu den heutigen hellen, einladenden Räumen in der
Äußeren Regensburger Straße 29 haben viele Generationen Jugendlicher in der
Kath. Jugendstelle Landshut Unterstützung und Begleitung erfahren. Das
Personal hat mehrfach gewechselt und sicher auch Inhalte und Schwerpunkte
der Zeit angepasst. Doch von Anfang an stand für alle der junge Mensch mit
seinen Fragen, Talenten und Nöten im Mittelpunkt ihrer Arbeit.

Das Team 

Derzeit besteht das Team der Katholischen Jugendstelle Landshut neben dem
Jugendseelsorger Andreas Steinhauser (seit 02/2018, Erzdiözese München und
Freising), dem Jugendreferent Martin Härtl  (seit 05/2017, Erzdiözese
München und Freising), der Jugendreferentin Nicole Freytag (seit 10/2012,
Diözese Regensburg) ,der Jugendreferentin Gabi Brinkmann (seit Mai 1996,
Diözese Regensburg), sowie der Verwaltungskraft Brigitte Schauer (seit
10/2017, Erzdiözese München und Freising)

Das Besondere, oft auch Spannende an der Jugendstelle Landshut ist, dass
sowohl die Stadt als auch der Landkreis Landshut zu unterschiedlichen
Diözesen gehören. Die Dekanate Landshut und Geisenhausen gehören zur
Erzdiözese München und Freising und die Dekanate Landshut-Altheim,
Rottenburg und Vilsbiburg zur Diözese Regensburg.

Der Jugendseelsorger und  die drei Jugendreferent/innen begleiten, beraten,
vernetzen und unterstützen die katholische Jugendarbeit. Mit unseren
Angeboten unterstützen wir die Seelsorgerinnen und Seelsorger vor Ort in den
Pfarrverbänden. Dabei liegt uns die Arbeit mit Ministranten,
Landjugendlichen (KLJB) und Firmbewerbern besonders am Herzen." so der
Jugendseelsorger Andreas Steinhauser.

Die Neuen

Für die Neuzugänge; Steinhauser und Schauer war dieses Fest gleichzeitig
ihre offizielle Vorstellung in der Jugendstelle. Beide haben sich gut im
neuen Umfeld eingelebt.

Brigitte Schauer ist als Dreh- und Angelpunkt in der Schaltzentrale
Jugendstelle zu festen Bürozeiten erreichbar, während die pädagogischen und
pastoralen Mitarbeiter oft bei Außenterminen unterwegs sind.

So ist sie oft der erste Ansprechpartner für die Sorgen und Nöte mit der die
Jugendlichen in die JuSt kommen. Ihr gefällt vor allem die sehr
abwechslungsreiche Arbeit und der Kontakt mit den unterschiedlichsten
Menschen und  ihren ganz verschiedenen Anliegen. Mit der neuen Arbeitsstelle
an der Jugendstelle schloss sich für die 48 jährige, gelernte Bankkauffrau
der Kreis,  ein Arbeitsplatz, an dem sie ihre beruflichen Erfahrung aus der
Bank kombinieren kann mit der Freude an der Arbeit mit Jugendlichen im
kirchlichen Bereich, schwärmt sie.

Der 38 jährige Andreas Steinhauser war bis Mitte Februar als
Gemeindereferent im Pfarrverband Velden tätig. Der Wechsel an die
Jugendstelle war für ihn ein großer Schritt, wie er sagt. Er versucht nun
das weiterzuführen, was seine Vorgänger Pfarrer Siegfried Heilmer,
Diplom-Religionspädagogin Aurelia Werner und Jugendpfarrer Richard Greul als
Jugendseelsorger in Landshut aufgebaut haben. Er freut sich auf die
kommenden Projekte: Eine Lesung zum Thema Hospiz; sowie die
Jugendgottesdienste zum Weltmissionssonntag und den Spieletagen in Landshut.

 

Text und Bilder: Monika Kronseder

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